Öffnungszeiten

Dienstag

15:00 Uhr bis 18:00 Uhr (bis 12 Jahre)

17:00 Uhr bis 20:00 Uhr (ab 13 Jahre)

 

Mittwoch

15:00 Uhr bis 18:00 Uhr (bis 12 Jahre)

17:00 Uhr bis 19:00 Uhr (ab 13 Jahre)

 

Donnerstag

15:00 Uhr bis 18:00 Uhr (bis 12 Jahre)

17:00 Uhr bis 20:00 Uhr (ab 13 Jahre)

 

Freitag

15:00 Uhr bis 18:00 Uhr (bis 12 Jahre)

17:00 Uhr bis 21:00 Uhr (ab 13 Jahre)

 

Sonntag

13:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Konzept

Die hier benannten und formulierten Konzepte sollen als Handlungsleitung und Orientierungspunkte in der pädagogischen Arbeit im Rahmen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit im AWO KiJu Brake dienen. Sie dienen der Ausdifferenzierung der verschiedenen Themenschwerpunkt, die vorgebeben sind durch rechtliche Rahmensetzungen. Offene Kinder- und Jugendarbeit ist keine freiwillige Leistung der Kommunen. Sie ist festgelegt durch das SGB VIII sowie dem Landesausführungsgesetz zur Jugendarbeit des Landes Nordrhein-Westfalen und den Rahmenrichtlinien der Offenen Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Bielefeld. In diesem Kontext hat das AWO KiJu Brake Handlungsziele und Schwerpunktsetzungen festgelegt, die hier dargestellt werden.

Konzepte sind grundsätzlich immer Veränderungen unterlegen. Sowohl die politischen Ziesetzungen, Fokussierungen aber auch die Zielgruppen selber, unterliegen einem stetigen, gesellschaftlichen Wandel. Daher sind auch Konzeptionierungen immer im Prozess zu verstehen und müssen regelmäßig an diese Veränderungen angepasst werden.

Ziel ist es aufzuzeigen, was erreicht werden soll, warum die Ziele erreicht werden sollen und welche Handlungsschritte dafür eingesetzt werden. Dafür werden unterschiedliche Methoden benannt, die zu den Handlungszielen hinführen sollen.

Musikpädagogisches Konzept

Bestandsaufnahme:

Musik spielt in allen Jugendkulturen eine große und übergeordnete Rolle. Kinder und Jugendliche sind schon lange als Konsumenten von Musik allgegenwärtig und auch von Musikproduzenten und dem Marketing als Verbraucher anerkannt. Die eigene, reflexive Auseinandersetzung mit dem Medium Musik spielt dabei aber für diese Konsumentenhaltung eher keine Rolle. Gerade in der Jugendphase ist diese aber von besonderer Bedeutung. Jugendliche nutzen Musik sehr effizient zur Abgrenzung gegenüber Außenstehenden (z.B. Erwachsenen) und als Mittel um Zugehörigkeiten zur eigenen Peer-Group zu definieren. Viele Jugendszenen definieren sich über ihre Musikstile und den damit implizierten Lifestyle.

Alle Kinder und Jugendlichen im AWO Kinder- und Jugendhaus Brake hören Musik und definieren sich über die Zugehörigkeit zu verschiedenen Szenen. Der Bereich deutschsprachiger Hip Hop stellt dabei die größte Gruppe dar. Die Kinder und Jugendlichen nehmen sich selbst als Experten war, was die Künstler und ihre Werke angeht und können diese auch zum Teil kritisch und im dazu gehörigen Kontext reflektieren. Für viele Jugendlichen stehen die dafür aber notwendigen Ressourcen nicht zur Verfügung. Es wird konsumiert, was anerkannt wird und Zugehörigkeit verspricht. Die notwendige Distanz zum Reflektieren kann auf Grund der Notwendigkeit der Zugehörigkeit nicht hergestellt werden.

Eine Möglichkeit, um die notwendige Distanz zu erreichen, ist die Auseinandersetzung mit dem Herstellungsprozess. Selber Musik zu machen ist allerdings nicht sehr weit verbreitet. Zumeist, so wird vermutet, auf Grund von Scham und der Angst nicht anerkannt zu werden. Wenn Jugendliche eigene Musik gestalten, dann präsentieren sie ihre musikalische Kreativität, zumeist nur im privaten Raum und präsentieren diese nur ihren besten Freunden.

Im Stadtteil Brake gibt es neben dem AWO KiJu Brake keine weitere Einrichtung der Jugendarbeit. Aber auch die städtische Einrichtung der Musikschule befindet sich nicht im Sozialraum. Daher steht den Kindern und Jugendlichen im Quartier nur der private Musikunterricht zur Verfügung, der recht hohe Kosten für die Familien verursacht.  

Weiterlesen: Musikpädagogisches Konzept

Kulturelle Kinder- und Jugendarbeit im Allgemeinen zielt auf die aktive ästhetische Gestaltung im Rahmen von Angeboten wie beispielsweise theaterpädagogischen Projekten, Musik, bildnerisches Gestalten oder Medienarbeit.

 

Der Spaß am gemeinsamen Gestalten von Aktivitäten und Angeboten steht im Vordergrund. Die kulturellen Angebote im Kinder- und Jugendhaus sind vornehmlich prozessorientiert und auf die Partizipation von Kindern und Jugendlichen ausgerichtet. Die Einbeziehung künstlerischen Handelns mit Unterstützung professioneller KünstlerInnen oder künstlerisch kompetenten pädagogischen Fachkräften ermöglicht den Kindern und Jugendlichen den spielerischen Umgang mit Materialien und Bedeutung sowie das Erlebnis eigenen Ausdrucks. Ästhetisches Gestalten bezieht alle Sinne ein und fördert umfassend kognitives, emotionales, motorisches und soziales Lernen.

Kulturelle Kinder- und Jugendarbeit zielt auf die Förderung dieser künstlerischen und kreativen Fähigkeiten, aber vor allem auf ganzheitliche Persönlichkeitsbildung und die Förderung von Schlüsselkompetenzen. Die Angebote richten sich an Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 21 Jahren.

Das KiJu als Einrichtung der OKJA entwickelt projektbezogene Kooperationen zu anderen kulturellen Bildungseinrichtungen, denn kulturelle Bildung ist eine Dimension des alltäglichen Handelns, die den Umgang mit künstlerisch-ästhetischen Produkten ebenso umfasst wie die Kultur des sozialen Miteinanders.

Weiterlesen: Kulturelle Kinder- und Jugendarbeit

Wir sind eine Einrichtung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Wir orientieren uns in unserer Arbeit an dem SGB VIII (besonders §11). Das bedeutet für uns, dass alle Kinder und Jugendlichen im Stadtteil an den Angeboten der Einrichtung teilhaben können sollen. Dementsprechend überdenken und reflektieren wir unsere Angebote nach verschiedenen Kriterien.

Partizipation:

Wir wollen nicht, dass Kinder und Jugendliche an unseren Angeboten teilnehmen, sondern teilhaben! Das bedeutet für uns, dass sie kritisch und konstruktiv an den Angeboten mitwirken, diese selber mitgestalten und als „eigenverantwortlich“ erleben. Wir wollen Erprobungsräume bieten, sich auszuprobieren, eigene Interessen zu entdecken und unter Begleitung neue Erfahrungen zu machen. Nur so können sie zu eigenverantwortlichen Erwachsenen werden, die ihre Umgebung und ihre Gesellschaft kritisch wahrnehmen und an dieser aktiv mitgestalten wollen. Kinder und Jugendliche haben eine eigene Stimme. Diese muss auch gesellschaftlich gehört und wahrgenommen werden. Daher ist es unser Anliegen, sie dabei zu unterstützen und ihre Anliegen gemeinsam zu fokussieren und zu vertreten. Auf diese Weise bildet der Bereich der Partizipation für uns eine immanente Arbeitsgrundlage, die sich in allen anderen Bereichen wiederfinden lässt.

Weiterlesen: Pädagogisches Selbstverständis

Offene Sportangebote sind Bestandteil der aktiven Freizeitgestaltung innerhalb der Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Sie können spontan und ohne Vorankündigung angeboten werden oder sie finden zu festgelegten Zeiten statt. Dabei sind sie zugleich niedrigschwellig, jederzeit zugänglich, mit festen oder variablen Inhalten.

 

Sport fördert im Allgemeinen einerseits natürlich die Gesundheit, die physische Fitness und die Leistungsfähigkeit. Darüber hinaus – und daher in dem pädagogischen Kontext sehr entscheidend – fördert es auch die Psyche. Denn die Kinder und Jugendlichen lernen ihren Körper, ihre persönlichen Grenzen und Gefühle besser kennen, stärken sich selbst und steigern damit ihr Selbstwertgefühl. Die verschiedenen Sportarten beinhalten aerobes Ausdauertraining, Kraft- und Beweglichkeitstraining und Koordinationstraining.

Weiterlesen: Sport- und Bewegungsangebote