Öffnungszeiten

Dienstag

15:00 Uhr bis 18:00 Uhr (bis 12 Jahre)

17:00 Uhr bis 20:00 Uhr (ab 13 Jahre)

 

Mittwoch

15:00 Uhr bis 18:00 Uhr (bis 12 Jahre)

17:00 Uhr bis 19:00 Uhr (ab 13 Jahre)

 

Donnerstag

15:00 Uhr bis 18:00 Uhr (bis 12 Jahre)

17:00 Uhr bis 20:00 Uhr (ab 13 Jahre)

 

Freitag

15:00 Uhr bis 18:00 Uhr (bis 12 Jahre)

17:00 Uhr bis 21:00 Uhr (ab 13 Jahre)

 

Sonntag

13:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Konzept

Kulturelle Kinder- und Jugendarbeit im Allgemeinen zielt auf die aktive ästhetische Gestaltung im Rahmen von Angeboten wie beispielsweise theaterpädagogischen Projekten, Musik, bildnerisches Gestalten oder Medienarbeit.

 

Der Spaß am gemeinsamen Gestalten von Aktivitäten und Angeboten steht im Vordergrund. Die kulturellen Angebote im Kinder- und Jugendhaus sind vornehmlich prozessorientiert und auf die Partizipation von Kindern und Jugendlichen ausgerichtet. Die Einbeziehung künstlerischen Handelns mit Unterstützung professioneller KünstlerInnen oder künstlerisch kompetenten pädagogischen Fachkräften ermöglicht den Kindern und Jugendlichen den spielerischen Umgang mit Materialien und Bedeutung sowie das Erlebnis eigenen Ausdrucks. Ästhetisches Gestalten bezieht alle Sinne ein und fördert umfassend kognitives, emotionales, motorisches und soziales Lernen.

Kulturelle Kinder- und Jugendarbeit zielt auf die Förderung dieser künstlerischen und kreativen Fähigkeiten, aber vor allem auf ganzheitliche Persönlichkeitsbildung und die Förderung von Schlüsselkompetenzen. Die Angebote richten sich an Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 21 Jahren.

Das KiJu als Einrichtung der OKJA entwickelt projektbezogene Kooperationen zu anderen kulturellen Bildungseinrichtungen, denn kulturelle Bildung ist eine Dimension des alltäglichen Handelns, die den Umgang mit künstlerisch-ästhetischen Produkten ebenso umfasst wie die Kultur des sozialen Miteinanders.

 

Inhalte:

Aktuelle politische wie auch private Themen der KünstlerInnen wurden und werden in der Kunstgeschichte bearbeitet und sollen hier eine Möglichkeit der konstruktiven Reflexion finden. Es haben sich Kulturformen erschlossen, die es Einzelpersonen oder Personenkreise ermöglicht, ihre Meinung zu äußern.

Die TeilnehmerInnen der Gestaltungsprojekte werden auch in den verschiedenen Stilen und Techniken geschult und sollen dabei von erfahrenen Künstlern pädagogisch begleitet werden. Sie lernen ihre Meinung kundzutun und durch verschiedene Stile, unterschiedliche Stimmungen zu vermitteln. Kunst- und Gestaltungsprojekte im KiJu sollen junge Menschen fördern und anregen in einen aktiven, phantasievollen, gestaltenden, emotionalen und sinnlichen Austausch mit ihrem Lebensumfeld zu treten.

Sie sollen sich innerhalb des Projektes mit aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen beschäftigen, um sich im Sinne einer interkulturellen Arbeit mit Normen und Werte auseinanderzusetzen und darüber zu verständigen. Darüber hinaus können Kinder und Jugendliche unterschiedliche Sichtweisen wahrnehmen und überprüfen sowie eigenes Urteilsvermögen entwickeln. Ihnen kann die Möglichkeit gegeben werden sich selbst und ihre Umwelt durch eine aktive Auseinandersetzung zu erkennen und dadurch eine eigene Lebensperspektive zu finden, eigene Potentiale zu entdecken und zu entwickeln. Die TeilnehmerInnen sollen Kunst als Kommunikations- und Ausdrucksmittel erfassen und sich so Freiräume erschließen.

Die Kunstangebote sind oftmals thematisch spezialisiert und basieren auf einem gemeinsamen Handlungs- und Sachinteresse der Mitwirkenden. Für alle Kernaktivitäten ist eine fachlich ausgebildete pädagogische Begleitung vorausgesetzt, d.h. dass die Fachkräfte pädagogisch und spezifisch-fachlich qualifiziert sind und innerhalb ihrer Projekte ihre künstlerische Fachlichkeit authentisch verkörpern.

Das KiJu bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit partizipativ kulturelle Veranstaltungen zu planen, zu organisieren und zu gestalten. Die Projekte und Veranstaltungen sollen BesucherInnen einen niedrigschwelligen Zugang ermöglichen.

 

Die Kunstprojekte im KiJu sollen den Kindern und Jugendlichen ermöglichen, sich kreativ und aktiv mit ihrer Umwelt und ihren sozialem Umfeld auseinander zu setzen. Dafür sollen grafische Fähigkeiten und Techniken vermittelt werden, die die Teilnehmerinnen ermutigen, ihre kreativen Fähigkeiten auf klein- und großformatigen Materialien (Leinwänden, Holz, Stein, Stellwänden etc.)  zu präsentieren. Viele Kinder und Jugendliche haben durchaus eine große Bandbreite an Ideen, die technische Umsetzung und das Erlernen der benötigten Fähigkeiten soll hierbei im Vordergrund stehen. In diesem Rahmen sollen auch aktuelle Themen bearbeitet werden, welche die TeilnehmerInnen kreativ, auf den zur Verfügung gestellten Flächen (Wandgestaltung), darstellen sollen und anschließend in Reflexionsgesprächen erarbeitet werden.

 

Ziele:

·         Die TeilnehmerInnen arbeiten an einem „kreativen Ausdruck“, sie lernen mit Hilfe verschiedener Stile, unterschiedliche Stimmungen und Themen zu verarbeiten und darzustellen.

·         Sie erfahren ihre soziale Umwelt durch die Aufarbeitung aktueller politischer Themen, wie auch die Reflexion ihrer persönlichen Erfahrungen.

·         Kunst bietet die Möglichkeit, die eigene Rolle in der sozialen Umwelt zu hinterfragen bzw. wahrzunehmen, diese Auseinandersetzung soll zu Überlegungen, welche Möglichkeiten der Mitwirkung sich bieten und welchen Einfluss das eigene Tun auf die Umwelt nimmt, anregen.

·         Wahrnehmung und Sensibilisierung von Unterschieden und Gemeinsamkeiten zwischen sich und anderen TeilnehmerInnen.

·         Jede/r TeilnehmerIn bietet einen konkreten Beitrag zur kulturellen Lebendigkeit und Vielfalt innerhalb der Einrichtung oder des öffentlichen Raumes.

·         Stärkung der Eigenverantwortlichkeit, der Kommunikationsfähigkeit und damit des Selbstwertgefühls.

·         Sie erkennen Chancen im gemeinsamen Handeln und Gestalten, die Teamfähigkeit wird gestärkt.

·         Durch Kreativität und Durchhaltevermögen werden sowohl individuelle und kollektive Ergebnisse sichtbar/erreicht.

·         Die TeilnehmerInnen erwerben und vertiefen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse, diese Fähigkeiten und Kompetenzen der TeilnehmerInnen werden erkannt und können individuell erweitert werden.

·         Die Kinder und Jugendliche erfahren durch Präsentationen ihrer Ergebnisse öffentliches Feedback ihrer Arbeiten (Selbstwirksamkeit).

·         Kinder und Jugendliche lernen neue künstlerische Betätigungsfelder kennen.

·         Der Zugang zu neuen Lebenswelten und Erfahrungen wird geöffnet.

·         Die TeilnehmerInnen lernen Toleranz gegenüber ungewohnten Kunst- und Ausdrucksformen.

·         Weiterentwicklung der Kooperations- und Reflexionsfähigkeit.

·         Erlernen einer neuen Haltung bezüglich des wertfreien Umgangs miteinander.

·         Der Arbeitsprozess sowie die Ergebnisse werden in unterschiedlicher Art und Weise dokumentiert und präsentiert, beispielsweise durch Fotografie, Mindmapping, Filme, Tonaufnahmen/Interviews, Bildbände, Vernissage etc.

Offene Sportangebote sind Bestandteil der aktiven Freizeitgestaltung innerhalb der Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Sie können spontan und ohne Vorankündigung angeboten werden oder sie finden zu festgelegten Zeiten statt. Dabei sind sie zugleich niedrigschwellig, jederzeit zugänglich, mit festen oder variablen Inhalten.

 

Sport fördert im Allgemeinen einerseits natürlich die Gesundheit, die physische Fitness und die Leistungsfähigkeit. Darüber hinaus – und daher in dem pädagogischen Kontext sehr entscheidend – fördert es auch die Psyche. Denn die Kinder und Jugendlichen lernen ihren Körper, ihre persönlichen Grenzen und Gefühle besser kennen, stärken sich selbst und steigern damit ihr Selbstwertgefühl. Die verschiedenen Sportarten beinhalten aerobes Ausdauertraining, Kraft- und Beweglichkeitstraining und Koordinationstraining.

 

Das Sportangebot im Kinder- und Jugendhaus als Einrichtung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit ist ein Element des ganzheitlichen lebensweltorientierten Bildungsanspruches der Jugendabriet und unterscheidet sich von Angeboten des Leistungsportes (wie beispielsweise in Schule oder einigen Vereinen). Unsere Sportangebote sind niedrigschwellig, von vergleichsweise geringer Verbindlichkeit und beziehen Jungen ebenso wie Mädchen ein, die - im Regelfall - kein enges Verhältnis zum Sport haben oder auch in sport- und bewegungsbetonten Aktivitäten eingeübt sind. Der Spaß an Bewegung und am gemeinsamen Spiel steht immer im Vordergrund. Die Vielfalt und zugleich Niedrigschwelligkeit der Angebote zeigt sich darin, dass Kinder und Jugendliche angeregt werden bei Projekten mitzumachen, für die sie aus Eigeninitiative nicht motiviert sind teilzunehmen. Die Förderung des sozialen Lernens und die Gesundheitsförderung stehen dabei im Vordergrund.

Innerhalb der verschiedenen Sportangeboten, durch das Training und die Zusammenkunft mit anderen TeilnehmerInnen lernen die Kinder und Jugendlichen ihre Physis und ihre Psyche und damit auch ihre persönlichen Grenzen und Gefühle kennen. Sie lernen mit dem Thema Achtsamkeit umzugehen und sich in einer Gruppe selbst zu behaupten, um ihren Selbstwert zu steigern.

Die MitarbeiterInnen stehen den TeilnehmerInnen stets zur Verfügung für persönliche Anliegen, Beratungs- und Reflexionsgespräche. Je nach Sportangebot und Bedarf wird in die verschiedenen Phasen der Selbsterkenntnis und Achtsamkeit Einzel- und/oder Gruppengesprächen über das Alltagsgeschehen und persönliche Momente sowie der Grenzsetzungserfahrung gesprochen.

 

Inhalte:

·         Fitnesstraining (für Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 21 Jahren)

In dem Fitnessraum des AWO KiJu Brake dürfen die Jugendlichen unter Aufsicht und mit Anleitung eines ausgebildeten Fitnesstrainers trainieren. Für Ungeübte ist es wichtig unter Anleitung zu trainieren, um falsches Trainieren oder sogar Verletzungen zu vermeiden. Gemeinsam mit den TeilnehmerInnen wird ein Übungsplan erstellt, der neben der Wahl bzw. Art und Weise des Trainings auch die Ausgangssituation sowie die Zielsetzung erfasst. Der Spaßfaktor am Training ist natürlich sehr wichtig.

Der Verletzungsgefahr kann durch Aufwärmübungen vorgebeugt werden, denn sie bereiten die Muskulatur und das Herzkreislaufsystem auf die bevorstehende Belastung vor. Sich nicht von übertriebenem Ehrgeiz leiten lassen und regelmäßig trainieren, das ist langfristig die bessere Strategie.

 

·         Freizeit- und Gruppensport (für Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 21 Jahren)

Das AWO KiJu Brake bietet den Kindern und Jugendlichen aufgrund seiner großen Spielflächen, verschiedenen Räumlichkeiten und dem geschulten pädagogischen Personal vielfältige Möglichkeiten sich sportlich und aktiv zu betätigen. Die große Sporthalle, die Indoorspielfläche (das Foyer) für Freizeitsport, vor allem Tischtennis, Billiard und Kicker und das Außengelände mit dem Streetballplatz und dem Rasenfußballplatz bieten genügend Platz für verschiedene Teamsportarten. Zum Freizeit- und Gruppensport gehören auch die Angebote der Erlebnispädagogik, die vor allem Wandern, Klettern und Kanufahren umfassen. Diese Angebote sind mit Gruppenausflügen verknüpft und werden durch ausgebildete Erlebnis und Umweltpädagogen begleitet und bilden somit ein Schnittfeld zu dem Angebot der Umweltbildung in unserer Einrichtung.

 

·         Tanz und Bewegung (für Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 21 Jahren)

Der große Saal als auch die kleineren Räume der Einrichtung bieten für jeden Bedarf die passende Räumlichkeit, wenn es um Bewegungsspiele und Tanzangebote geht.

Verschiedene Tanzstile, wie beispielsweise Hip Hop und Streetdance sind bei den Jugendlichen sehr beliebt, es finden sich aber auch Tanzgruppen zusammen, die gemeinsam Folklore, Line Dance oder Zumba tanzen.

Den TeilnehmerInnen wird Zeit und Raum gelassen, ihre Wünsche innerhalb der verschiedenen Trainingseinheiten selber umzusetzen, kreativ zu sein und ihre eigenen Ideen zu verwirklichen. Beispielsweise können die TeilnehmerInnen im Schwerpunkt Tanz und Bewegung die eingeübten Bewegungseinheiten lernen und dabei ihre Gefühle in Bewegung und Tanz zum Ausdruck zu bringen. Dadurch sollen die Kinder und Jugendlichen in ihrem Tun und in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt werden und Mut gewinnen, sich zu präsentieren.

 

Ziele:

Alle Schwerpunkte des Sport- und Bewegungskonzeptes umfassen ähnliche Ziele, die im Folgenden aufgeführt werden sollen. Die Bedeutung der einzelnen Ziele variiert je nach Schwerpunktsetzung und individuellen Interessen.

 

Gesundheitserziehung:

·         Stärkung der physischen Fitness: Durch das vielfältige Sportangebot und verschiedene Sportarten und Bewegungsangebote stärken Kinder und Jugendliche ihre körperliche Fitness. Die freizeitsportlichen Aktivitäten dienen dazu die Gesundheit und körperliche Leistungsfähigkeit zu erhalten oder zu verbessern.

·         Die Angebote leisten einen Beitrag zur psychischen und physischen Gesundheit junger Menschen, denn sie wirken ungesunden Lebensweisen, mangelnder Bewegung, Alkohol-, Nikotin- und Drogenkonsum, Fettleibigkeit und falscher Ernährung entgegen.

·         Durch Bewegung können Kinder und Jugendliche effektiv Stress bewältigen und ihre Belastbarkeit erhöhen. Körperliche Anstrengung verdeutlicht Kindern und Jugendlichen wie leistungsfähig sie sind, hilft Ängste zu überwinden und erhöht das Wohlbefinden.

Soziales Lernen:

·         Förderung der Selbstorganisation, Integration und Mitbestimmung von jungen Menschen unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft bei der Gestaltung von Angeboten.

·         Eigen- und Fremdwahrnehmung: Körper und Bewegung bieten die Möglichkeit, die eigene Rolle in der sozialen Umwelt zu hinterfragen bzw. wahrzunehmen.

·         Gruppenbildung und Förderung der Teamfähigkeit durch spielerisches Erlernen von Regeln und Werten, Wahrnehmung der eigenen Person in unterschiedlichen Gruppenkonstellationen wahrzunehmen. Selbstbehauptung, bewusstes „zurück-nehmen“ oder Distanzierung sind als wichtige Lernprozesse und -ziele zu sehen.

·         Förderung der kreativen Ausdrucksfähigkeit, beispielsweise durch Bearbeitung und Umsetzung verschiedener  Stimmungen und Musik in Bewegung und Tanz.

·         Sport stärkt das Selbstwertgefühl und die Frustrationstoleranz junger Menschen durch das Erleben von Erfolg und das Aushalten von Misserfolgen.

·         Kinder und Jugendliche erhalten im Sport die Möglichkeit im fairen Umgang ihre Kräfte zu messen, Toleranz zu üben und Aggressionen abzubauen.

·         Stärkung der Persönlichkeit und des Durchsetzungsvermögens.

·         Stärkung der Eigenverantwortlichkeit.

·         Stärkung der sozialen Kompetenzen (Toleranz, Respekt, Konfliktfähigkeit).

·         Transferieren des Erlernten in den Alltag.

·         Mädchen und Jungen lernen ihre Fähigkeiten und Grenzen kennen und können sie erproben.

·         Aktive Mitwirkung der TeilnehmerInnen bei der Gestaltung von Bewegungsräumen (Partizipation).

Wir sind eine Einrichtung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Wir orientieren uns in unserer Arbeit an dem SGB VIII (besonders §11). Das bedeutet für uns, dass alle Kinder und Jugendlichen im Stadtteil an den Angeboten der Einrichtung teilhaben können sollen. Dementsprechend überdenken und reflektieren wir unsere Angebote nach verschiedenen Kriterien.

 

Partizipation:

Wir wollen nicht, dass Kinder und Jugendliche an unseren Angeboten teilnehmen, sondern teilhaben! Das bedeutet für uns, dass sie kritisch und konstruktiv an den Angeboten mitwirken, diese selber mitgestalten und als „eigenverantwortlich“ erleben. Wir wollen Erprobungsräume bieten, sich auszuprobieren, eigene Interessen zu entdecken und unter Begleitung neue Erfahrungen zu machen. Nur so können sie zu eigenverantwortlichen Erwachsenen werden, die ihre Umgebung und ihre Gesellschaft kritisch wahrnehmen und an dieser aktiv mitgestalten wollen. Kinder und Jugendliche haben eine eigene Stimme. Diese muss auch gesellschaftlich gehört und wahrgenommen werden. Daher ist es unser Anliegen, sie dabei zu unterstützen und ihre Anliegen gemeinsam zu fokussieren und zu vertreten. Auf diese Weise bildet der Bereich der Partizipation für uns eine immanente Arbeitsgrundlage, die sich in allen anderen Bereichen wiederfinden lässt.

Barriere-Armut:

Barrieren entstehen auf vielerlei Wegen – wie z.B. als versperrte oder blockierte Zugänge, als fehlende oder schwerverständliche Hinweise und Schilder oder aber auch als Denkmuster sowie Schubläden in unseren Köpfen. Um das gesellschaftliche Ziel von barriere-freien Räumen umzusetzen, verstehen wir es als unsere Aufgabe, an diesen Stellen uns selbst zu hinterfragen und die Barrieren (im Rahmen unserer Möglichkeiten) abzubauen. Unsere Angebote sollen allen Kindern und Jugendlichen zur Verfügung stehen. Dies ist unabhängig von körperlicher oder geistiger Verfassung, von Sprachkompetenzen, finanziellen Möglichkeiten und natürlich auch von Geschlecht und sexuelle Orientierung.

Transkulturalität:

Wir setzen bei unseren Angeboten bei den Bedarfen und Wünschen der Kinder und Jugendlichen an. Dementsprechend gehen wir davon aus, dass sie genau wissen, was sie wollen und brauchen. Das bedeutet für uns, dass wir Hilfestellung geben können, aber auf die Initiative und Teilhabe der Kinder und Jugendlichen angewiesen sind. Sie sind selber die Experten für ihre Lebenswelt. So sehen wir es als gegeben an, dass nicht nur die Kinder und Jugendlichen in den Projekten etwas lernen können, sondern der Lernprozess immer ein zweiseitiger ist. Lernen ist vielmehr ein Austauschprozess, bei dem wir als Pädagog*innen genauso viel mitnehmen können. Wir profitieren gemeinsam von diesem Prozess.

Sozialraumbezug:

Die Zeit des Aufwachsens gestaltet sich nicht nur in Institutionen. Auch wenn Kinder und Jugendliche heute mehr Zeit denn je in der Schule verbringen, so spielen das Elternhaus, die soziale Gruppe aber auch das Umfeld und die Umgebung eine große Rolle. Umwelt schafft Lernräume und Möglichkeiten des Ausprobierens. Brake als Lebensraum bietet in diesem Kontext seine eigenen Möglichkeiten und Grenzen. Diese gilt es bei der Planung von Angeboten mit zu berücksichtigen und in die Konzeption mit einzubeziehen.